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Dein Krafttagebuch

Jeder Satz zählt. Wortwörtlich.

Sätze abhaken, den ganzen Block im Blick behalten und jede Kraftzahl nachvollziehen, bis in die Formel.

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Installieren ist optional, geht ohne App-Store in 5 Sekunden, und danach startet die App auch ohne Internetverbindung.

Kurz erklärt

In unter zwei Minuten durch die App.

Eine Sprecherin führt dich durchs Menü: vom Ziel über den Satz bis zu den Scores.

Sprecherin: KI-Stimme. Untertitel lassen sich im Player ausschalten.
Transkript lesen

Hey, schön, dass du da bist! Das hier ist Satzmeister, dein Krafttagebuch. Ich zeig dir kurz, wie du loslegst.

Als Erstes sagst du, was du erreichen willst, und an wie vielen Tagen du trainierst. Daraus ergibt sich dein Programm. Und keine Sorge: Ändern kannst du es jederzeit.

Es gibt zehn Programme, und bei jedem steht dabei, für wen es gedacht ist. Wechseln kannst du jederzeit.

Vier Wochen sind ein Block. In Woche vier trainierst du bewusst leichter, damit du dich erholst. Muskeln wachsen nämlich in der Erholung.

Jede Woche besteht aus Trainingstagen. Tipp einfach einen an, dann geht er auf. Dort steht alles, was an dem Tag dran ist.

Wenn du dein Maximalgewicht kennst, trag es ein. Satzmeister rechnet dir daraus die Gewichte für jeden Satz aus. Und wenn nicht? Dann trägst du einfach ein, was du hebst.

Beim Training trägst du Gewicht und Wiederholungen ein und hakst den Satz ab. Mehr ist nicht zu tun. Den Pausen-Timer musst du nicht anwerfen, der startet von selbst, und die Pausenzeit kannst du jederzeit ändern.

Mit Training starten schaltest du in den Fokusmodus. Der blendet alles aus, was nicht zum laufenden Satz gehört.

Unten wechselst du zwischen Training, Wochenübersicht und Fortschritt. In der Woche siehst du alle Tage auf einen Blick.

Im Fortschritt siehst du deine Kraft in vier Scores. Und jeder lässt sich antippen: Du siehst die Formel und woher sie kommt.

Und was kostet das? Die ersten vier Wochen sind kostenlos, mit Konto. Wenn es dir gefällt, bezahlst du danach einmalig vierundzwanzig Euro neunundneunzig, inklusive Mehrwertsteuer, ohne Abo. Alle Details findest du auf satzmeister.app.

Das war's auch schon. Viel Spaß beim Training mit Satzmeister!

Programme gibt es genug. Was die Zahl am Ende bedeutet, erklärt dir selten jemand.

Viele Tracker-Apps bieten Hunderte bis Tausende Programme. Welches zu dir passt, musst du selbst herausfinden. Und wenn am Ende eine Kraftzahl erscheint, steht selten dabei, was sie bedeutet.

Satzmeister geht andersherum: wenige Programme, die durchdacht sind. Jeden Score kannst du antippen, um zu sehen, wie er zustande kommt, mit Formel, Herkunft und dem, was die Zahl nicht aussagt.


Funktionen

Wenig, dafür durchdacht.

Sieben Dinge, die du wirklich brauchst. Zu jedem steht hier, was du davon hast.

Du siehst, wie die Übung geht

Bei 43 von 47 Übungen läuft eine kurze Animation der Ausführung, direkt über der Satzzeile. Du musst dafür kein Videoportal öffnen. Bei drei davon wechselt sie zwischen richtiger und fehlerhafter Ausführung, und die häufigsten Fehler stehen zusätzlich als Text.

Kniebeuge mit Langhantel: Animation, die zwischen Stand und tiefer Hocke wechselt, beteiligte Muskeln rot markiert

Du weißt, wo du stehst und woher die Zahl kommt

Wilks, DOTS und IPF GL Points, dazu der eigene Satzmeister Score, der auch mitzählt, ob du regelmäßig trainierst. Jede Kachel ist antippbar und erklärt ihre Formel.

Du siehst, ob du besser geworden bist

Jeder abgeschlossene Block bleibt stehen und lässt sich mit dem nächsten vergleichen: dein Score je Block, Bestleistungen über alle Blöcke hinweg.

Du musst dein Maximum nicht kennen

Aus deinen protokollierten Sätzen wird das 1RM nach Epley geschätzt. Geschätzte Werte sind mit ≈ gekennzeichnet.

Kein Blick mehr auf die Uhr

Der Pausen-Timer startet von selbst, sobald du einen Satz abhakst, und schwebt mit Fortschrittsring über allem, was du gerade tust.

Deine Daten kommen mit, auch aus der App heraus

Das protokollierte Training als PDF zum Ausdrucken: abgehakte Sätze mit Gewicht, Wiederholungen und Datum, nicht der leere Plan. Dazu die Daten als JSON-Datei. Optional eine PIN-Sperre für die App.

Auf Deutsch, bis in die Formel

Oberfläche, Ausführungshinweise und jede Score-Erklärung sind auf Deutsch geschrieben, nicht übersetzt.


Screenshots

Echte Aufnahmen, keine Mockups.

Screenshots der laufenden App, aufgenommen am 20.09.2026. Das Telefon dreht sich mit, während du scrollst. Zum Vergrößern antippen.

Trainingstag mit Fortschrittsring bei 25 Prozent, drei von zwölf Sätzen erledigt, abgehaktes Bankdrücken und laufendem Pausen-Timer
TrainingstagFortschritt im Blick, Pause läuft von selbst
Satzmeister Score mit 615 von 1000 Punkten, aufgeschlüsselt in Kraft, Konsistenz und Balance, darunter Wilks, DOTS und IPF GL Points
ScoresJeder Score ist antippbar und erklärt sich selbst
Programmauswahl mit Push Pull Legs, Upper Lower, Full-Body und weiteren Programmen als Leiste über dem laufenden Trainingstag
ProgrammeZwölf kuratierte Programme statt eines Katalogs
Satzmeister im Fokusmodus: bis auf den Tagesnamen, den Satzzähler und die aktuelle Übung ist alles ausgeblendet, unten rechts läuft der Pausen-Timer
FokusmodusAlles weg, was nicht zum Satz gehört

Trainingssystem

Vier Wochen sind eine Einheit.

Ein Block hat einen Anfang, einen Aufbau und eine Erholung. Das ist der Unterschied zu einem Plan, der jede Woche dasselbe verlangt.

  1. Woche 1

    Du steigst ein und lernst die Gewichte kennen, mit denen du wirklich arbeitest.

  2. Woche 2

    Das Volumen steigt. Hier wird der Reiz gesetzt, der den Aufbau auslöst.

  3. Woche 3

    Die schwerste Woche des Blocks, nah an dem, was gerade geht.

  4. Woche 4

    Entlastung. Rund ein Viertel weniger Last. Das ist keine Pause: Muskeln wachsen in der Erholung, nicht unter der Stange.

Schematische Darstellung der Belastung je Woche eines Blocks, nicht maßstabsgetreu.


Die nächste Vorgabe kommt aus dem, was du geschafft hast

Kein fester Zeitplan, der vier Wochen im Voraus weiß, was du heben wirst. Nach jeder abgeschlossenen Übung sieht Satzmeister nach, wie sie gelaufen ist, und leitet daraus die nächste Vorgabe ab. Erst der zweite Fehlschlag senkt das Gewicht. Ein schlechter Tag reißt deinen Verlauf nicht nach unten.

Gesteigert wird in Prozent, nicht in Scheiben

Zweieinhalb Prozent deines Arbeitsgewichts, gerundet auf die kleinste Scheibe, die du tatsächlich hast. An der Beinpresse ist das mehr als am Schulterdrücken. Feste 2,5 kg für beides wären für das eine lachhaft und für das andere zu viel.

Aufwärmen gehört zur Vorgabe

Die Rampe zum Arbeitsgewicht wird mitgerechnet, aus deiner Stange und deinen Scheiben. Wer mit einer 15-kg-Stange trainiert, bekommt andere Stufen als das Studio nebenan.


Programme

Zwölf Programme. Für jedes ein Satz.

Kein Katalog zum Durchblättern. Du sagst, was du erreichen willst, und bekommst das Programm, das dazu passt. Wechseln kannst du jederzeit.

  • Push / Pull / Legs 6 Tage/Woche

    Das meiste Trainingsvolumen der zwölf Programme, gedacht für 6 Trainingstage pro Woche.

  • Upper / Lower Split 4 Tage/Woche

    Ein guter Kompromiss aus Aufwand und Ergebnis: 4 Tage, jede Muskelgruppe zweimal.

  • Full-Body (HLM) 3 Tage/Woche

    Für Einsteiger und alle mit 3 Tagen: Ganzkörper, einmal hart, einmal mittel, einmal leicht.

  • 3er Split 3 Tage/Woche

    Drei Tage, jede Muskelgruppe einmal pro Woche: Brust/Arme, Beine/Bauch, Rücken/Schultern.

  • Krafttraining im Kaloriendefizit + Cardio 4x Kraft + 2x Cardio/Woche

    Kraft und Muskeln möglichst halten im Kaloriendefizit, mit Krafttraining und moderatem Cardio.

  • Athletic Training 4 Tage/Woche

    Kraft und Schnellkraft zugleich, im Wechsel von schweren und explosiven Einheiten.

  • Athletic Training Einstieg 4 Tage/Woche

    Wie Athletic Training, aber ohne Spitzenwoche. Für den Wiedereinstieg gedacht.

  • Glute Builder 4 Tage/Woche

    Gezielter Gesäßaufbau, dazu Ausgleich für den Oberkörper.

  • Glutes & Legs 4 Tage/Woche

    Der ganze Unterkörper: Gesäß, Ober- und Unterschenkel gleichmäßig.

  • Hourglass 4 Tage/Woche

    Schultern und Gesäß zusammen. Das kann die Proportionen sichtbar verändern.

  • Minimal Dosis 2 Tage/Woche

    Für Reise, Stress oder wenig Zeit: Kraft und Muskeln mit einem Satz je Übung halten.

  • Freies Training Stell dir deine Einheiten frei zusammen

    Eigene Tage und Übungen, ohne Vorgaben. Gedacht für Urlaub, eigene Pläne oder spontanes Training.

Für dich

Die App richtet sich nach dir.

Nicht andersherum. Vier Stellen, an denen Satzmeister mit deinen Zahlen rechnet statt mit Standardwerten.

Du sagst, was du erreichen willst
Aus neun Zielen (Muskeln aufbauen, gezielt je Muskelgruppe trainieren, abnehmen ohne Muskelverlust, Gesäß, Beine, Proportionen, Schnellkraft, Kraft halten bei wenig Zeit oder gar kein festes Ziel) und deinen verfügbaren Tagen folgt dein Programm. Du suchst es nicht aus, du bekommst es.
Du kennst dein Maximum nicht
Dann wird es aus deinen protokollierten Sätzen geschätzt, und die Vorgaben rechnen damit weiter. Geschätzte Werte tragen ein ≈, damit du sie nicht für gemessene hältst.
Deine Stange wiegt keine 20 Kilo
Trag ein, was du wirklich hast: Stangengewicht, kleinste Scheibe, Kurzhantel-Abstufung. Ab dann rundet Satzmeister auf das, was bei dir auflegbar ist, statt auf das, was in einem Studio üblich wäre.
Du weichst auf eine andere Übung aus
Wer statt Langhantel-Bankdrücken die Kurzhantelvariante wählt, hebt weniger Gewicht. Das ist normal und kein Grund, die Hauptübung herunterzustufen. Satzmeister rechnet die Variante deshalb getrennt. Eine Funktion, die eine Alternative anbietet, darf ihre Nutzung nicht bestrafen.

Vergleich

Was anders ist.

Gegenüber den üblichen Tracker-Apps, einschließlich der zwei Zeilen, in denen Satzmeister nicht vorne liegt. Die linke Spalte beschreibt, was in dieser Produktgruppe verbreitet ist; einzelne Apps weichen davon ab. Stand: 28.09.2026.

 Übliche Tracker-AppsSatzmeister
Preismeist kostenpflichtig, häufig als Abo24,99 € einmalig inkl. 19 % MwSt., kein Abo
Konto nötigmeist jaja, ab dem ersten Training — die ersten 4 Wochen kostenlos
Kraft-Scoresteils, oft im Bezahltarifvier, alle frei
Formel erklärtseltenjeder Score antippbar
ProgrammeKatalog mit Tausendenzwölf, kuratiert
Spracheteilweise DeutschOberfläche und Erklärungen auf Deutsch
App-Store nötigja, inklusive Store-Anteilnein, läuft im Browser
Sync über Geräteja, automatischmit Konto, automatisch
ÜbungsdarstellungteilweiseAnimation bei 43 von 47 Übungen, dazu Textanleitung, aber keine Übungsvideos

Was Satzmeister nicht kann.

Dein Stand wird automatisch gesichert und beim Anmelden auf einem anderen Gerät zusammengeführt. Das ist kein Abgleich in Echtzeit: Wer auf zwei Geräten gleichzeitig denselben Satz ändert, bekommt den zuletzt geänderten, nicht beide.

Es gibt außerdem keine Videos zu den Übungen und keine Trainingspartner-Funktionen. Vor allem gibt es keine Rückmeldung zu deiner Ausführung. Die App sieht dich nicht und kann nicht beurteilen, ob du sauber hebst. Was sie zeigt, sind kurze Animationen in Endlosschleife: bei den meisten Übungen ein weicher Wechsel zwischen Start- und Endposition, bei einigen die ganze Bewegungsfolge. Das ersetzt weder ein Video noch ein Auge im Raum.

Herkunft

Woher die Zahlen kommen.

Eine App, die Kraftwerte ausrechnet, sollte sagen, woher die Rechnung stammt. Hier steht es, und in der App steht es bei jedem Score noch einmal.

Drei Formeln sind nicht von mir

Wilks war lange der Standard im Kraftdreikampf. DOTS ist eine Weiterentwicklung desselben Ansatzes. IPF GL Points hat der Weltverband im Mai 2020 eingeführt; sie lösen Wilks in offiziellen Wettkämpfen ab. Alle drei sind veröffentlichte Wettkampfformeln mit festgelegten Koeffizienten. Satzmeister rechnet sie nach, erfindet sie nicht.

In der App ist jeder Score antippbar und zeigt die Formel, ihre Herkunft und was die Zahl nicht aussagt.

Eine ist meine, und das steht dran

Der Satzmeister Score ist keine Wettkampfformel, sondern eine eigene Zusammenfassung. Er kennt alle fünf Grundübungen statt nur drei und zählt mit, ob du tatsächlich regelmäßig trainierst. Das sehen die drei anderen nie, weil sie einen einzigen Wettkampfmoment messen.

Seine Rechnung liegt offen: Kraft, Konstanz und Balance, jeweils mit ihrer Obergrenze. Er ist nirgendwo anerkannt, und niemand sollte ihn mit Wilks oder DOTS verwechseln. Deshalb steht in der App „unsere eigene Zahl" darüber.

Geschätztes ist als geschätzt gekennzeichnet

Wo dein Maximum nicht gemessen, sondern aus protokollierten Sätzen berechnet wurde, steht ein ≈ davor, berechnet nach der Epley-Formel. Eine Schätzung, die aussieht wie ein Messwert, wäre bequemer und unehrlicher.

Und was die App nicht kann, steht oben

Keine Rückmeldung zur Ausführung, keine Videos, kein Abgleich in Echtzeit, keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das steht auf dieser Seite nicht im Kleingedruckten, sondern als eigener Abschnitt.

Bautagebuch

Was sich ändert, und warum.

Datierte Einträge aus der Werkstatt — auch die Fehler, nicht nur die Erfolge.

— Was seit Mitte September dazukam — und was dabei kaputtging

Mitte September hat mir ein Nutzer geschrieben, dass die App „unübersichtlich und überfrachtet" wirkt und dass er sich erst vorstellen muss — Alter, Größe, Gewicht —, bevor sie ihm überhaupt hilft. Fünf Punkte in sechs Sätzen, alle richtig. Daraus wurden zwei Dinge: ein Erststart-Assistent, der Körperdaten und Pausenzeit in vier Schritten abfragt statt sie irgendwo zu verstecken, und ein Rückblick unter jeder Übung — „Letztes Mal: 80×8, 80×8, 75×6" —, damit man beim nächsten Satz weiß, woran man sich misst.

Dazu, seit ein paar Tagen: Mit Konto sichert die App jetzt von selbst, wenige Sekunden nachdem sich etwas ändert. Bis dahin ging das nur auf Knopfdruck. Wer der neuen Beschreibung dieses Verhaltens noch nicht zugestimmt hat, bekommt die automatische Sicherung bewusst nicht — das ist kein Bug, sondern Absicht: eine Zusage, die sich inhaltlich ändert, braucht eine neue Zustimmung, nicht die alte, die etwas anderes versprochen hat.

Die Startseite ist jetzt die Landingpage, die App liegt unter /app. Für sich genommen eine technische Verbesserung — bis mir aufgefallen ist, dass genau für diesen Umbau eine Rechtsprüfung vorgeschrieben war, und ich sie schlicht übersehen hatte. Ich habe sie nachträglich nachgeholt statt vorher. Das Ergebnis war unbedenklich, aber „zum Glück unbedenklich" ist kein Verfahren, sondern Zufall mit gutem Ausgang. Für mich die Lehre aus den letzten vier Wochen: eine Checkliste, die ich mir selbst geschrieben habe, nützt nur, wenn ich sie auch lese, bevor ich auf Deploy drücke — nicht danach.

Und dann, am 7. Oktober, eine Kehrtwende: Ich bin zurück zu dem Preismodell, das ich am 25. September verworfen hatte. Konto ist jetzt ab dem ersten Training Pflicht, vier Wochen kostenlos testen, danach kostet das weitere Eintragen neuer Sätze und der Rückblick über mehrere Blöcke hinweg einmalig 12,99 €. Ausgelöst hat das ein Nutzer, der mir schrieb, dass er genau dieses Modell erwartet hatte; dazu kam meine eigene Einschätzung, dass der Rückblick allein zu wenig ist, um einen Preis zu rechtfertigen. Im September hatte ich das Modell aus drei Gründen verworfen, und die waren berechtigt: Der Blockzähler lief pro Programm, zehn Programme hätten zehn kostenlose Blöcke bedeutet. Der Blockabschluss war ein freiwilliger Knopf, den niemand drücken musste. Und eine Lizenz am Konto widersprach meiner eigenen Werbung mit „ohne Konto". Diesmal löse ich alle drei: Die Testphase hängt an Kalendertagen seit der Kontoerstellung, nicht an Blöcken oder Programmen. Es braucht keinen Knopf mehr, jeder App-Start vergleicht einfach das Datum. Und das Konto ist jetzt ohnehin ab dem ersten Training Pflicht, die Lizenz hat also etwas, an dem sie hängen kann. Was dabei bleibt: Schon eingetragene Daten kann man immer lesen und exportieren, auch ohne zu kaufen.

Noch am selben Tag habe ich die Landingpage überarbeitet — gestaffelter Einflug, Doppelrand, eigene Schrift, eine Zähl-Animation auf dem Score. Das brachte einen Fehler mit, der mir erst durch eine Nutzermeldung auffiel: „auf der Landingpage erscheint jetzt nur noch das Anmeldefenster?" Der Grund lag tiefer als die neue Gestaltung: Ein Redirect vom Start des Monats schickte jeden Besucher mit lokalen Trainingsdaten automatisch von der Startseite direkt in die App. Das war richtig, solange die App ohne Konto nutzbar war. Seit der Konto-Pflicht vom selben Tag landete derselbe Besucher aber nur noch vor dem Anmeldeformular — und zwar jeder, der die App vorher schon einmal geöffnet hatte, also der Normalfall. Behoben, indem die Bedingung für den Redirect entfernt wurde; zwei weitere Reste aus der alten „Konto optional"-Zeit fanden sich dabei gleich mit und wurden mitkorrigiert.

Fragen

Bevor du anfängst.

Brauche ich ein Konto?

Ja, seit dem 7. Oktober 2026 von Anfang an. Das Konto ist der Anker für die 4 Wochen kostenlose Testphase und kostet selbst nichts — nur eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Mit demselben Konto nimmst du deinen Stand auch auf ein zweites Gerät mit, und die spätere Freischaltung hängt daran, nicht am Gerät.

Was passiert mit meinen Daten?

Sie liegen zuerst auf deinem Gerät und werden, sobald du angemeldet bist, automatisch gesichert — zusätzlich auf einem Server in Frankfurt, übertragen über eine verschlüsselte Verbindung und dort per Zugriffsregel fest an dein Konto gebunden, sodass kein anderes Konto sie lesen kann. Das ist keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Als Betreiber könnte ich technisch hineinsehen. Ich tue es nicht. Es gibt keine Werbung, kein Tracking, keine Analysewerkzeuge und keine Schriftarten oder Skripte von fremden Servern.

Nur beim Kauf kommt ein Dritter ins Spiel: Die Zahlung wickelt Stripe ab. Dorthin gehen deine E-Mail-Adresse und die Kennung deines Kontos, und Stripe gibt Daten an sein US-Unternehmen weiter. Karten- und Kontodaten gibst du bei Stripe ein, sie erreichen meine Server nie. Wer nicht kauft, hat damit nichts zu tun.

Nachzulesen in der Datenschutzerklärung, den AGB und der Widerrufsbelehrung.

Was passiert, wenn ich das Handy wechsle?

Dein Stand sichert sich automatisch — auf dem neuen Gerät mit demselben Konto anmelden, fertig. Es gibt zusätzlich einen Export als JSON-Datei und einen PDF-Ausdruck, aber keine Funktion, um so eine Datei wieder einzulesen: Das ist ein Beleg zum Nachsehen, kein Umzugskarton, und kein Ersatz für die Cloud-Sicherung über das Konto.

Was kostet es?

4 Wochen ab Kontoerstellung kostenlos, danach 24,99 € einmalig, Endpreis einschließlich 19 % Umsatzsteuer (3,99 €), Nettobetrag 21,00 €. Kein Abo, keine wiederkehrende Zahlung, nichts zu kündigen, keine weiteren Kosten.

Bezahlt wird nach der Testphase das weitere Eintragen neuer Trainingssätze, dazu die blockübergreifende Auswertung: deine Bestleistungen über alle Blöcke hinweg.

Was unabhängig vom Kauf und unabhängig vom Stand der Testphase dauerhaft kostenlos bleibt: das Lesen und Exportieren (PDF/JSON) bereits eingetragener Daten, deine abgeschlossenen Blöcke selbst mit Datum, Satzzahl, Volumen und dem Score des jeweiligen Blocks, auf jedem Gerät, an dem du angemeldet bist, sowie dein Konto und die Cloud-Sicherung. An die eigenen Daten kommst du also immer, gekauft oder nicht — bezahlt wird nur, was neu dazukommt.

Muss ich meine Maximalkraft kennen?

Nein. Trag ein, was du hebst. Aus den protokollierten Sätzen wird dein 1RM geschätzt. Geschätzte Werte sind mit einem ≈ gekennzeichnet, damit du sie von eingetragenen unterscheiden kannst.

Übung

Eine Übung, ganz.

So sieht eine Ausführung in der App aus, hier am Beispiel der Kniebeuge. Nicht als Lexikon zum Blättern, sondern dort, wo du gerade den Satz einträgst.

Kniebeuge mit Langhantel: Animation, die zwischen Stand und tiefer Hocke wechselt, die arbeitende Muskulatur ist farbig hervorgehoben
Frontansicht · Start- und Endposition. Die arbeitende Muskulatur ist farbig hervorgehoben.

Worauf es ankommt

  • Knie in Fußrichtung, nicht nach innen einknicken lassen
  • Rücken aufrecht, natürliche Krümmung beibehalten
  • Hüfte tief bei stabiler Technik, mind. bis Oberschenkel parallel
  • Ferse am Boden, Gewicht über dem Mittelfuß

Häufige Fehler

Die beiden Bilder wechseln zwischen richtiger und fehlerhafter Ausführung. Der grüne Haken markiert die richtige. Warte einen Moment, dann siehst du beide.

Kniebeuge, fehlerhafte Ausführung: die Knie kippen nach innen

Knie fallen nach innen. Die Knie folgen der Fußrichtung. Kippen sie nach innen, geht die Last aufs Kniegelenk statt auf die Muskulatur.

Kniebeuge, fehlerhafte Ausführung: die Hüfte steigt vor den Schultern

Hüfte steigt zuerst. Hüfte und Schultern kommen gleichzeitig hoch. Schießt die Hüfte voraus, rundet der Rücken.

Diese Übung findest du in deinem Training in der App, zusammen mit 42 weiteren, jede mit Animation und Ausführungshinweisen, drei davon zusätzlich mit Fehlerbildern wie diesen.

Testen

Teste dein Training.

Zwei Fragen, dann weißt du, mit welchem Programm du anfängst. Es ist dieselbe Zuordnung, die auch die App beim ersten Start trifft.

Was willst du erreichen?

Läuft vollständig in deinem Browser. Es wird nichts gespeichert und nichts übertragen: keine E-Mail-Adresse, kein Cookie.

Ebenfalls ohne Konto: der Kraft-Rechner. Körpergewicht und deine drei Hauptübungen eingeben, und du siehst Wilks, DOTS und IPF GL Points — mit der Formel dahinter.

Einen ganzen Trainingsblock ausprobieren.

4 Wochen kostenlos, mit Konto. Installation optional.

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